Das Wochenende war unbeschreiblich...unbeschreiblich ereignislos...am Freitag abend haben wir, die deutschen angehenden Toxikologen, mal zusammen gekocht. Was heißt gekocht...wir haben Hackfleisch zu flachen, mehr oder weniger runden Objekten geklopft, ihnen in der Pfanne beim Extrem-Schrumpfen zugesehen und dann zusammen mit Käse, Salat, Tomate, Gurke, Senf, Ketchup, Mayo und Zwiebeln zwischen ein Brötchen gequetscht...kurz um: wir haben Burger gemacht. War auf jeden Fall lecker. Hat sich gelohnt.
Gestern hab ich mal wieder ein bisschen Geld ausgegeben. Für essentiell wichtige Alltagsgegenstände. Da ich doch irgendwann mal an die Reihe kam bei den Waschmaschinen -was bei einer Anzahl von zwei Maschinen für mindestens 300 Leute wirklich langatmiges Warten nach sich ziehen kann- und mein Mitbewohner seinen Wäscheständer selbst in Beschlag hatte hab ich beschlossen mir einen eigenen zuzulegen. Hab das dann mal schnell durchgerechnet und musste feststellen, dass er sich, wenn ich es mit den Kosten für den Trockner gegenrechne, bereits nach 10 Waschgängen amortisiert. Wobei weitere, nicht monetär erfassbare Vorteile hinzukommen, da es z.B. durchaus Kleidungsstücke gibt die den Trockner nicht lange unbeschadet überleben und, vorausgesetzt ich bekomme dieses riesen Teil irgendwie in mein Auto, ich es mit nach Hause nehmen. So zog ich also los und kaufte den erst besten, billigsten Wäscheständer den Athlone zu bieten hatte. Und siehe da, er ist sogar stabil und der ganze Inhalt einer vollgestopften 6-8kg Waschmaschine findet Platz darauf. Da ich sehr spendabel gestern drauf war gönnte ich mir sogar noch eine 50er Ladung Wäschklammern für unschlagbare 2 Euro. Nun hängt meine Wäsche bereits seit 33h vor sich hin und will nicht gescheit trocknen. Das ärgerliche an der Sache ist, dass die Wäsche sich in der Küche aufhält und ich hoffe, dass bevor jemand richtig anfängt zu kochen sie doch trocken wird...zuerst hatte ich das Teil in meinem Zimmerchen stehen. Aufhängen ging ja noch, aber als ich fertig war musste ich feststellen, dass ich mich weder bewegen noch das Zimmer verlassen oder die Tür schließen konnte. Ich konnte mich nicht mehr drehen und wenden vor lauter Wäscheständer. Also musste er weichen. Badezimmer zu klein, im Gang parkt immer noch unser "Auto" (Anm. d. Redaktion: Einkaufswagen aus dem Tesco), also musste er in die Küche.
Desweiteren konnte ich eine kleine aber feine Pfanne erstehen, die sogar einen passenden Deckel und einen sehr praktikablen Einsatz zum Eierkochen besitzt. Und der Wahnsinn..haltet euch fest...sie ist sogar so hergestellt, dass sich der Boden nicht so auswölbt, dass er nach kurzer Erhitzungszeit eine Halbkugel ausbildet und daraufhin über den Herd rollt (so wie unsere anderen Pfannen...)!Und meine Bratkartoffeln sind darin nicht angebrannt (im Gegensatz zu meinen Rühreiern die ich in der anderen Pfanne gemacht hab).
Apropos Auto. Es hat doch einen sittlichen Nährwert dieses Teil (Anm. d. Redaktion: Einkaufswagen) hier zu haben. Zum einen kann man damit wunderbar seine Einkäufe vom Auto (Anm. d. Redaktion: Opel Corsa B) in die Wohnung fahren. Einmalfrei sag ich da nur. Nix mehr schleppen müssen. Zum anderen ist es sehr praktisch, wenn man weiter unten auf dem Gang zum Burger essen verabredet ist und dazu 2 Stühle, 2 Teller, 2 Messer, 2 Gläser, 2 Gabeln, 1 Flasche Sprudel, 2 Schneidebretter, 2 Schneidemesser (die so stumpf sind, dass ich vor lauter Drücken ein Stück vom Griff abgebrochen hab) und eine Pfanne mitbringen muss. Passt alles in den Wagen. Sogar die Stühle.(Bild davon obliegt leider nicht in meinem Besitz)
So das wars dann auch schon wieder von mir. Ich wünsche euch allen einen schönen, gemütlichen Start in die neue Woche. Bleibt geschmeidigt.
Montag, 28. September 2009
Freitag, 25. September 2009
Irre...
Nun liebe Leser frage ich euch...
Szenario 1: stellt euch vor ihr geht eine Treppe hoch. Es ist sehr viel los, jede Menge Leute wollen ebenfalls die Treppe benutzen. Menschenmassen strömen sowohl nach oben , als auch nach unten. Ihr fügt euch dem Strom die Treppe aufwärts ein. Auf welcher Treppenseite geht ihr nach oben?
Szenario 2: ihr wollt in eine Bibliothek eintreten, die definierte Türen für Eingang und Ausgang hat. Welche Tür benutzt ihr, wenn nicht dran steht welche Eingang und welche Ausgang ist?
Szenario 3: ein Flur voll Menschen und ihr mittendrin. Ihr fügt euch wiedermal dem Massenstrom und werdet von ihm dahingetragen. Auf welcher Seite kommt der entgegengesetzte Strom Menschenstrom an euch vorbei?
Szenario 4: ihr schiebt gemütlich euern Einkaufswagen durch den Laden. Zwischen den Regalen durch. Ihr haltet an, es fahren andere Einkauswägen an euch vorbei und da einige Leute es doch wesentlich eiliger haben als ihr drängeln sie sich auch geschäftig an euch vorbei. Auf welcher Seite werdet ihr wohl überholt?
Es ist kaum zu glauben aber wahr. Selbst im ganz normalen alltäglichen Leben gilt hier der Linksverkehr. Und alle machen mit. Irre...im Einkaufszentrum ist es zeitweise sogar so, dass obwohl links von einem Platz is zum Überholen von hinten trotzdem rechts an einem vorbeigedrängelt nd geknuppt wird. An der Bibliothek muss man selbstverständlich die linke Tür benutzen, durch die rechte kommt man nicht rein. Und im Gang und im Treppenhaus muss man, wenn viel Betrieb ist sich auch stets links halten, sonst wird man zum Geister-Geher....
Szenario 1: stellt euch vor ihr geht eine Treppe hoch. Es ist sehr viel los, jede Menge Leute wollen ebenfalls die Treppe benutzen. Menschenmassen strömen sowohl nach oben , als auch nach unten. Ihr fügt euch dem Strom die Treppe aufwärts ein. Auf welcher Treppenseite geht ihr nach oben?
Szenario 2: ihr wollt in eine Bibliothek eintreten, die definierte Türen für Eingang und Ausgang hat. Welche Tür benutzt ihr, wenn nicht dran steht welche Eingang und welche Ausgang ist?
Szenario 3: ein Flur voll Menschen und ihr mittendrin. Ihr fügt euch wiedermal dem Massenstrom und werdet von ihm dahingetragen. Auf welcher Seite kommt der entgegengesetzte Strom Menschenstrom an euch vorbei?
Szenario 4: ihr schiebt gemütlich euern Einkaufswagen durch den Laden. Zwischen den Regalen durch. Ihr haltet an, es fahren andere Einkauswägen an euch vorbei und da einige Leute es doch wesentlich eiliger haben als ihr drängeln sie sich auch geschäftig an euch vorbei. Auf welcher Seite werdet ihr wohl überholt?
Es ist kaum zu glauben aber wahr. Selbst im ganz normalen alltäglichen Leben gilt hier der Linksverkehr. Und alle machen mit. Irre...im Einkaufszentrum ist es zeitweise sogar so, dass obwohl links von einem Platz is zum Überholen von hinten trotzdem rechts an einem vorbeigedrängelt nd geknuppt wird. An der Bibliothek muss man selbstverständlich die linke Tür benutzen, durch die rechte kommt man nicht rein. Und im Gang und im Treppenhaus muss man, wenn viel Betrieb ist sich auch stets links halten, sonst wird man zum Geister-Geher....
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